



Diese Ausgabe von ZEIT GESCHICHTE widmet sich dem schleichenden Niedergang der Weimarer Republik – und der Frage, welche Lehren sich daraus für Demokratien heute ziehen lassen. Statt den Blick erst auf das Jahr 1933 zu richten, zeigt das Heft, wie der Verlust demokratischer Stabilität bereits Jahre zuvor begann.
Es erzählt von frühen Rückschlägen, wachsender Demokratieverachtung und einer schrittweisen Erosion des Parlamentarismus. Kleine Veränderungen, die zunächst harmlos erschienen, entwickelten sich in ihrer Summe zu einer existenziellen Bedrohung für die erste deutsche Demokratie.
Dabei macht das Heft deutlich, dass Demokratien meist nicht plötzlich scheitern, sondern langsam an Rückhalt verlieren. Die Geschichte der Weimarer Republik erinnert daran, wie wichtig es ist, demokratische Werte und Institutionen frühzeitig zu verteidigen.
Ein Heft über den schleichenden Zerfall der Weimarer Republik – und darüber, was ihre Geschichte uns heute lehren kann.
Themen im Heft:
- Wann kippte es? Die Deutschen haben der Demokratie das Vertrauen entzogen. Eine Lehre für heute
- Die abgewählte Demokratie: Alle Reichstagswahl-Ergebnisse im Überblick
- »Der Krieg ist unser Vater«: Autoren wie Ernst Jünger zelebrieren eine neue rechte Männlichkeit
- Hetze bis aufs Blut: Auf Hasskampagnen folgen immer wieder tödliche Anschläge auf Republikaner
- Vorwärts ins Kaiserreich. Der Anfang vom Ende? Ausgerechnet der Monarchist Paul von Hindenburg gewinnt 1925 die Wahl zum Reichspräsidenten
- Der Mann im Dunkeln. Medienzar Alfred Hugenberg hetzt gegen die Republik. Das nützt der NSDAP
- »Ein schwarzer Tag für Deutschland«: 1930 zerbricht die Große Koalition – und mit ihr der Parlamentarismus
- Dammbruch in der Wesermarsch: Die NSDAP gewinnt 1931 ihre erste Landtagswahl. Wieso gerade in Oldenburg?
- »Auf der Stelle erschießen«: 1931 kommen NSDAP-Pläne für einen Terrorstaat ans Licht. Schaden sie der Partei?
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